BLAU eine Groteske über das Glück

Die Frau strebt nach etwas, was sie im Grunde nur minutenlang in ihrem Leben kennt. Sie will es haben, um jeden Preis, am besten ein Leben lang. Sie stützt sich dabei auf Versprechungen, auf Vereinbarungen, die ihr gegeben wurden und nun nicht eintreffen. Sie klagt an, fordert.

In der Närrin findet sie ihre Kontrahentin und zugleich auch ihre Verbündete.

Das treibt die Spirale ihres Wollens höher und höher. Sie lässt sich auf dieses nie zu gewinnende Spiel ein. Es gibt ihr den Atem, wobei das Ein- und Ausatmen mitunter zur Lebensentscheidung wird, denn „Glück ist nur einen Atemzug vom Leben entfernt, aber du weißt nie, sollst du als nächstes einatmen oder ausatmen, damit du es hast.“(Herbert Achternbusch: Die Atlantikschwimmerin)

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